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hooked on music (Into Oblivion)

Mit ihrem Erstling “The Atomic Blast“ (2009), sowie den beiden Folgealben "Madness Is My Name" (2012) und "Slavery" (2015) konnten sich die Thrash Metaller ERADICATOR längst einen Status jenseits des thrashigen Untergrunds erarbeiten. Ihr Bekanntheitsgrad in der betreffenden Szene sollte mittlerweile durchaus beachtlich sein. Doch, statt sich allzu lange auf ihren wohlverdienten Lorbeeren auszuruhen, traten beziehungsweise treten die Sauerländer lieber auf und schieben ihren inzwischen vierten Longplayer nach. "Into Oblivion" heißt das Gerät, das von uns natürlich sogleich überprüft werden musste.

Ich habe meine Begeisterung über diese Truppe hier im Magazin ja schon einmal zum Ausdruck gebracht. Und ich wiederhole mich da sehr gerne. Die Jungs haben es einfach drauf. Denen macht in Sachen Old School Thrash Metal so schnell wahrhaftig keiner was vor. Ihre mitreißende, auch Melodien aufbietende, Hochgeschwindigkeitsmucke in Reinkultur einhergehend mit ausgefeilten Gitarrenläufen dürfte genau das richtige Angebot sein für Liebhaber der schnellen und harten Töne. Ja gut, fremde Einflüsse gibt es weiterhin, wie zum Beispiel die von METALLICA und TESTAMENT. Doch sind ERADICATOR dennoch weiter eigenständiger geworden. Sie stecken hörbar sehr viel Aufwand und damit Arbeit in ihre Tracks. Die Arrangements sind ziemlich ausgeklügelt und sorgen mittels wiederholter Änderungen in Tempo und/oder Schwere für die so manche Überraschung.

Für "Into Oblivion" gilt: Bravo Jungs, nahezu alles richtig gemacht. Ihr habt die Güte der Kompositionen weiter angehoben, seid gesanglich und instrumental voll auf der Höhe und könnt (dank Martin Buchwalter und Sebastian Stöber) noch dazu eine tolle Produktion vorweisen. Hiermit wird die sehr hohe Empfehlungsstufe ausgerufen!

   

Power-Metal.de (Into Oblivion)

Absolute Pflicht für jeden Thrasher!

Der 9. März 2018 sollte von nun an ein Feiertag für jeden Thrasher sein. Denn an diesem Tag erscheint nicht nur "Reborn Again" von GODSLAVE, sondern auch "INTO OBLIVION", das vierte Studioalbum von ERADICATOR. Wenn man bedenkt, dass das erste Album erst 2009 auf den Markt kam, ist es schon ganz schön beachtlich, dass ERADICATOR knapp neun Jahre später das bereits vierte Studioalbum veröffentlicht. Andere Bands schaffen vielleicht zwei, maximal drei Alben in der gleichen Zeit.

Während sich die Saarländer GODSLAVE quer durch die Genre-Landschaft thrashen, fokussiert sich ERADICATOR deutlich mehr auf den guten alten Bay Area Thrash. Man hört der Musik an, dass das Quartett Bands wie TESTAMENT, ANNIHILATOR, alte ANTHRAX und DEATH ANGEL mehr als gut kennt. Die Gitarrenriffs sind sehr markant, wie ich es sonst am ehesten bei eben ANNIHILATOR erlebt habe. 'Moshproofed' hingegen eröffnet mit einem TESTAMENT-typischen Riffing, versprüht später aber einen DEATH ANGEL-Flair. Auf 'Paint The White Flag Black' zeigen sich die Jungs aber auch von einer melodischen Seite und zeigen, dass sie ein durchaus breites Spektrum musikalischen Könnens vorzuweisen haben. Die Soli sitzen perfekt und sind nicht zu übertrieben (z.B. in 'Wake Up To War').

Egal, welchen Song man nimmt, man merkt den Songs vor allem jederzeit den Spass an der Sache an, den die Jungs haben. "Into Oblivion" wirkt zu keiner Zeit kalkuliert, sondern vollkommen ehrlich. Ich hatte im Vorfeld meiner Reviews zu "Reborn Again" und "Into Oblivion" gewisse Erwartungen und dachte, ERADICATORS neue Scheibe wird bestimmt nett sein, aber an das neue Werk von GODSLAVE nicht herankommen. So kann man sich wohl irren. "Into Oblivion" muss sich in keinem Augenblick verstecken und ist mindestens genauso gut, wie das Brett der Saarländer.
Aber was rede ich hier lange rum, jeder, wirklich JEDER, der sich als Thrash-Metal-Fan bezeichnet, muss sich "Into Oblivion" zulegen. Ohne Wenn und Aber.
   

mega-metal.de (Into Oblivion)

Eradicator aus dem Sauerland sind 14 Jahre nach ihrer Bandgründung immer noch dem Thrash Metal treu geblieben und als jemand, der alle Alben der Band besitzt, kann ich den Jungs attestieren, sich mit jedem Album gesteigert zu haben. Das neue Album "Into Oblivion" macht da keine Ausnahme. Ob schnelle Thrasher, wie der exzellente Opener "Moshproofed", "Read Between The Lines", "Decadence Remains" oder auch "Weaponized", die Lieder ballern trotz aller Härte immer schön abwechlungsreich durch die Botanik und befinden sich irgendwo zwischen aktuellen Destruction und der Bay Area. Dass es nicht immer schnell sein muss, beweisen Nummern wie "Overcome The Blackness", "Into Oblivion" oder "Drown The Truth", die mit einer düsteren Grundstimmung und atmosphärischen Parts auftrumpfen. Mir persönlich gefällt die Band immer dann am besten, wenn die Songs richtig schön verspielt, überraschend und abwechslungsreich daher kommen, wie zum Beispiel "Doomsday", welches mit einem entspannt klassischen Gitarrenriff startet, um dann im letzten Drittel die Bluthunde von der Leine zu lassen, "Wake Up To War" oder auch "Paint The White Flag Black", das mit seinem Refrain schon in Power Metal Regionen vorstößt und sich dadurch zu einem schönen Ohrwurm entwickelt. Martin Buchwalter hat den Jungs einen fetten und sauberen Sound auf den Leib gezimmert, das Songmaterial ist durchweg auf einem guten Niveau, der Gesang erinnert an Schmier, an den Instrumenten lässt man rein gar nichts anbrennen und die Spielfreude ist ansteckend. Ich freue mich schon auf die Tour mit den Labelkollegen von Godslave, die veröffentlichen ihr neues Album übrigens zeitgleich. (tf)
   

The-Pit.de (Into Oblivion)

Natürlich kann man immer seinen Blick auf jeden noch so aufgeblasenen Hype in Übersee werfen, natürlich kann man sich weiterhin verwundert die Äuglein reiben, dass Thrash Metal einfach nicht tot zu kriegen ist... oder aber man öffnet seine Ohren und Klüsen einfach für den edlen Härtevertreter Eradicator aus Lennestadt mitten im Sauerland, wo eben nicht viel herkommt und man irgendwie immer wieder das Gefühl hat, dass gerade die Metalszene gegenüber Schützenfesten und Karneval nicht anstinken kann.

Und dann kommen eben die noch immer als Jungspunde durchgehenden Eradicator daher und haben mit „Into Oblivion“ auch schon ihren vierten Longplayer zusammengeschraubt; doch nicht auf irgendeinem Hinterhof im Hobbymodus, sondern unter den Fittichen von Martin Buchwalter, der ja neben seiner eigenen Combo Perzonal War auch solch illustre Old-School-Vertreter wie Tankard mit dem richtigen Sound auf die Metalmenschheit losgelassen hat. Und auch die Lennestädter-Thrasher verwöhnen mit transparentem Sound, der sich locker der Old School hergibt und trotzdem modern voller Punch aus den Boxen drückt.

Gleich der Opener „Moshproofed“ gehört zu den Vorzeigeheadbangern, der schnell für positiv generierte Schnappatmung sorgt – gediegene Moshparts wechseln sich mit schnelleren Riffattacken ab und lassen früh erkennen, dass Eradicator weiterhin an ihrer eigenen Mischung aus Thrash aus der Bay Area meets teutonischer Ruppigkeit arbeiten und dieses mit geilen Klampfensoli sowie eigenständigem Gesang – jederzeit verständlich und trotzdem mit gehöriger Aggression ausgestattet – kombinieren. Damit ist die Marschroute schon angezeigt, die Messe aber bei weitem nicht gelesen, denn das Sauerländer Quartett fährt in der Folgezeit einfach mit hochklassiger Leistung weiter durch den Thrash-Parcour.

Passend zum düsteren Artwork ist dann auch so mancher Song nun neu im Repertoire: „Overcome The Blackness“ trumpft mit fettem Groove auf und sorgt im Midtempo und mit ein paar sachten, unaufdringlichen und vollkommen gelungen Tempiwechseln für eine nicht so ganz arge Nackenbeanspruchung, was so auch für den Titeltrack „Into Oblivion“ stehen bleibt. „Drown The Truth“ trägt im Grunde diese Tradition fort und entwickelt sich kurz vor Schluss zum schwer groovenden Riffmonster mit intensivem Solo und kurzen eruptiven Vollgasthrashattacken zwischendrin.

Und selbst wenn die Vier an Tempo zulegen, so bleibt die Melodie nicht außen vor. Eher schon rockig beginnen sie in „Doomsday“, präsentieren sich rund um das Mainriff ein bisschen verspielt, ohne auf den Prog-Zug aufzuspringen und galoppieren sich zum Refrain ein bisschen straighter zum Ziel, nur um dann im Finale in bester Bay-Area-Thrash-Abrissmanier die Keule auszupacken. Wie es dann mit voller Breitseite geht, wird mit „ Read Between The Lies“ deutlich, denn schon bei der Einleitung weiß man: Hier wird gleich abgerissen – fettes Solo, halsbrecherisches Tempo und trotzdem eben auch ausreichend Platz für Groove und Melodie.

Während „Wake Up To War“ eher verspielt und aggressiv zugleich sich zum straighten Thrasher mit sehr gediegener gelungener Klampfenarbeit erhebt, liefern Eradicator mit „Paint The White Flag Black“ in bester Death Angel-Manier ein thrashendes Manifest auf die Fresse, welches im Refrain mit einer überraschend dominanten Griffigkeit aufwartet und bestens die Stärken des Quartetts hervorhebt.

Reifer werden hört sich immer so nach Altern an, aber am Ende ist der Prozess bei Eradicator mehr als deutlich, denn das mittlerweile vierte Studioalbum ist schlussendlich eine konsequent Weiterentwicklung, befeuert sich selbst und ist somit auch die bisher beste Scheibe aus der Sauerland-Hütte. Für Thrasher ein Fest und ein Muss, ohne Frage.

   

metal.de (Into Oblivion)

Nach vierzehn Jahren Bandgeschichte und bereits drei Studioalben sind ERADICATOR im Underground längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Live wie auf Platte steht das Quartett aus dem Sauerland für höchste professionell dargebotenen Old School Thrash. Spieltechnisch hat die Band schon immer ganz oben mitgespielt. Daran ändert sich auch auf “Into Oblivion” nichts. Die coolen Soli und anspruchsvollen Riffs lassen regelmäßig aufhorchen und offenbaren eine sehr hohe Detailverliebtheit. Nur wenige Thrash-Bands geben sich beim Arrangieren ihrer Songs eine solche Mühe. Allerdings muss man auch festhalten, dass es ERADICATOR weiterhin ein wenig an Eigenständigkeit fehlt. Insbesondere METALLICA und TESTAMENT sind auf “Into Oblivion” allgegenwärtig. Zudem können die langsameren Stücke selten mit der Durchschlagskraft von Uptempo-Nummern wie der coolen Single-Auskopplung “Read Between The Lines” mithalten. Trotzdem kommt die Platte ohne echten Durchhänger aus. Wer die Band bislang mochte, kann auch beim vierten Anlauf mit einem Kauf nichts falsch machen.
   

Vampster (Into Oblivion)

Elf Jahre ist das jetzt schon her, dass ERADICATOR ihr Demo “Back To The Roots” veröffentlichten. Das Debüt “The Atomic Blast” feiert nächstes Jahr auch schon zehnjähriges. An so einer Band, die man seit den ersten Schritten verfolgt, merkt man, wie die Zeit vergeht. Nun steht bereits das vierte Album der Jungs in den Startlöchern und wie den vorherigen Scheiben war die Vorfreude groß – und das Grinsen kaum aus dem Gesicht zu kriegen, als die CD dann endlich im Briefkasten lag.

Stilistisch bleibt die Band im gewohnten Territorium, nämlich verhältnismäßig melodischem Thrash Metal, der vor allem nach Bay Area klingt. Bisher hat die Band bei der Produktion seit dem Debüt mit Jörn Michuta zusammengearbeitet. Dieses Mal entschied man sich für Martin Buchwalter. Der Schritt hat sich gelohnt, denn “Into Oblivion” klingt noch mal eine Ecke besser als seine Vorgänger.
“Into Oblivion” ist die bisher abwechslungsreichste und reifste Platte von ERADICATOR

Auch was das Songwriting angeht, haben ERADICATOR noch mal eine Schippe drauf gelegt und liefern mit “Into Oblivion” ihre bislang abwechslungsreichste und reifste Platte ab. Mit “Moshproofed”, “Wake Up To War” oder “Read Between The Lies” liefern ERADICATOR klassisches Up Tempo Thrash-Futter während bei “Overcome The Blackness” oder dem Mid Tempo-Groover “Drown The Truth” das Tempo geschickt gedrosselt wird. Bei “Doomsday” oder “Paint The White Flag Black” wagt man auch ein paar vorsichtige Blicke über den Tellerrand. “Paint The White Flag Black” geht in den Strophen noch als typischer Thrasher durch, der Refrain ist dann melodisch und irgendwie fast schon hymnisch.
ERADICATOR haben mit “Into Oblivion” ihr bisheriges Karrierehighlight abgeliefert

Aber egal in welche Richtung ERADICATOR beim Songwriting gegangen sind – es kam immer Qualität heraus. Kein Stück wirkt lieblos oder überhastet zusammen geschustert. Das alles macht “Into Oblivion” zum bisherigen Highlight der Bandkarriere. Im Vergleich zu den beiden, qualitativ ungefähr gleichwertigen Vorgängern “Madness Is My Name” und “Slavery” haben sich ERADICATOR hier einfach in allen Belangen noch mal steigern können.

Ihren Platz neben KREATOR, OVERKILL, MEGADETH und Co. auf meiner Kutte hat sich der schicke ERADICATOR-Patch zum neuen Album jedenfalls mehr als verdient. ERADICATOR sind weiterhin eine der besten Bands, die man im deutschen Underground finden kann. Im Vergleich zu so manchem Speed und Thrash-Hype der letzten Jahre haben ERADICATOR meiner Meinung nach deutlich die Nase vorn. Aber ohne hippes Retro-Image mit Ketten und Nieten lässt sich das wohl schwerer vermarkten. Macht nicht den Fehler, euch “Into Oblivion” entgehen zu lassen!
   

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16.02.2019 TBA

23.03.2019 Hamm, NRW

04.05.2019 Liebengrün, TH

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